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Von neugierigen Katzen, durstigen Hunden und der Welt unter der Wasseroberfläche
Wasser für unsere Haustiere. Was Hund, Katze, Kleintiere und das Aquarium wirklich brauchen.
Was macht Wasser für einen Hund attraktiv? Warum können Katzen beim Trinken wählerisch sein? Und weshalb ist im Aquarium plötzlich nicht mehr nur das Wasser selbst, sondern ein ganzes Ökosystem entscheidend?

Morgens läuft die Kaffeemaschine, die Katze streicht um die Beine und der Hund wartet bereits vor seinem Napf. Wir denken an die Futter-Auswahl, bestimmte Leckerlis und den Spaziergang, aber das Wasser im Napf bekommt oft die wenigste Aufmerksamkeit.
Wir wollen hier einmal genauer hinschauen und stellen uns die Fragen: Was macht gutes Wasser für Haustiere eigentlich aus? Und worauf sollte man bei Trinkwasser, Wassernäpfen und Aquarien achten?
Der Wassernapf aus der Sicht eines Hundes
Für Hunde gehört der Wassernapf ganz selbstverständlich zum Alltag. Besonders nach einem langen Spaziergang, an warmen Tagen oder nach ausgiebigem Toben steigt der Flüssigkeitsbedarf. Wie viel ein Hund tatsächlich trinkt, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Größe, Aktivität, Außentemperatur und vor allem die Art des Futters können einen deutlichen Unterschied machen. Ein Hund, der überwiegend Trockenfutter bekommt, nimmt beispielsweise weniger Flüssigkeit über seine Nahrung auf als ein Hund, der viel Nassfutter erhält.
Interessant ist außerdem: Hunde nehmen ihre Umwelt anders wahr als wir. Ihr Geruchssinn ist unserem weit überlegen. Was für uns wie völlig normales Wasser aussieht, riecht und schmeckt, kann für einen Hund bereits anders riechen, wenn es einige Zeit im Napf gestanden hat. Abgestandenes Wasser kann dadurch für manche Hunde deutlich weniger attraktiv sein als frisch eingefülltes Wasser.
Das bedeutet nicht, dass Wasser nach wenigen Stunden schlecht wird. Es zeigt vielmehr, warum ein sauberer Napf und regelmäßig frisches und qualitatives Wasser für Tiere sinnvoll sind.

Auch der Napf selbst spielt eine wichtige Rolle. Speisereste, Speichel und Ablagerungen können sich an der Oberfläche sammeln, weshalb es wichtig ist, den Wassernapf regelmäßig zu reinigen.
Katzen sind kleine Wasserkritiker
Katzen können beim Trinken erstaunlich wählerisch sein. Manche bevorzugen fließendes Wasser, andere mögen breite Näpfe, bei denen ihre Schnurrhaare nicht ständig den Rand berühren. Auch der Standort kann eine Rolle spielen. Ein Napf direkt neben dem Futter wird von manchen Katzen weniger gerne angenommen als ein etwas weiter entfernt stehender Wassernapf.

Hinzu kommt, dass Katzen einen großen Teil ihres Flüssigkeitsbedarfs über die Nahrung aufnehmen können. Besonders Nassfutter enthält bereits einen hohen Wasseranteil.
Wer möchte, dass seine Katze ausreichend trinkt, kann deshalb verschiedene Möglichkeiten ausprobieren: mehrere Wasserstellen, einen Trinkbrunnen oder unterschiedliche Napfformen. Eine universelle Lösung gibt es dabei nicht. Katzen haben schließlich ihren eigenen Kopf – und manchmal gehört genau das zu ihrem Charakter.
Kleine Haustiere, kleine Wassermengen, aber nicht weniger wichtig
Auch bei Meerschweinchen, Kaninchen und Hamstern gehört frisches Trinkwasser zur täglichen Versorgung. Bei kleinen Haustieren lohnt sich ein besonders genauer Blick auf die Trinkmöglichkeiten. Eine Trinkflasche kann beispielsweise noch voll aussehen, obwohl das Wasser durch ein verklebtes oder blockiertes Mundstück kaum noch erreichbar ist. Auch Näpfe können schnell mit Einstreu, Futter oder Heu verschmutzt werden.
Bei Meerschweinchen und Kaninchen kommt hinzu, dass wasserreiches Frischfutter einen großen Teil zur täglichen Flüssigkeitsaufnahme beitragen kann.

Im Aquarium: Wenn Wasser zum Lebensraum wird
Für einen Fisch ist Wasser nicht einfach ein Getränk. Es ist sein Zuhause. Und in diesem Zuhause passiert weit mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Ein Aquarium besteht nicht nur aus Wasser und Fischen. Es ist ein kleines Zusammenspiel aus Pflanzen, Mikroorganismen, Fischen, Schnecken und Garnelen, die sich gegenseitig beeinflussen und voneinander abhängig sein können.

Pflanzen produzieren Sauerstoff und nehmen bestimmte Stoffe aus dem Wasser auf. Mikroorganismen spielen eine wichtige Rolle beim Abbau organischer Stoffe. Schnecken und Garnelen können sich von Algen und anderen organischen Rückständen ernähren. Gleichzeitig produzieren die Tiere selbst Stoffwechselprodukte, die wiederum von anderen Organismen verarbeitet werden.
So entsteht ein kleines, künstlich geschaffenes Ökosystem, das sich ständig verändert und in dem viele Prozesse gleichzeitig ablaufen.
Und genau deshalb ist Aquarienwasser ein bisschen anders zu betrachten als das Wasser in unserem Trinkglas. Hier geht es nicht darum, möglichst viel aus dem Wasser herauszufiltern, sondern darum, Bedingungen zu schaffen und zu erhalten, in denen das gesamte System funktionieren kann.
Wenn es auf die richtigen Wasserwerte ankommt
Wer sich intensiver mit Aquaristik beschäftigt, stößt schnell auf Begriffe wie GH, KH und pH.
Die Gesamthärte (GH) beschreibt vor allem die Konzentration von Calcium- und Magnesiumionen im Wasser. Spannende Fakten und Informationen zu Wasserhärte, finden Sie auch in unserem Artikel „Wasserhärte in Stuttgart Süddeutschland und darüber hinaus“
Die Karbonathärte (KH) beschreibt einen Teil der im Wasser vorhandenen Carbonat- und Hydrogencarbonatverbindungen und spielt eine wichtige Rolle für die Pufferkapazität des Wassers.
Der pH-Wert gibt an, ob eine wässrige Lösung eher sauer, neutral oder alkalisch ist.
Warum das interessant ist? Weil verschiedene Tiere aus unterschiedlichen natürlichen Lebensräumen stammen. Ein Fisch aus einem weichen, leicht sauren Gewässer hat andere Ansprüche als ein Fisch aus einem mineralreicheren, härteren Gewässer. Deshalb sollte sich die Wasseraufbereitung im Aquarium immer an den tatsächlich gehaltenen Arten und ihren natürlichen Bedürfnissen orientieren.

Ein Haus. Ein Wasserkreislauf. Viele Lebewesen.
Und trotzdem gibt es eine interessante Verbindung zwischen Aquarium, Wassernapf und Küche: In vielen Haushalten beginnt alles mit demselben Wasser aus der Hauswasserleitung. Der Hund bekommt daraus seinen Napf, die Katze ihren Trinkbrunnen, das Meerschweinchen seine Trinkflasche und im Aquarium wird daraus die Grundlage für einen kleinen Lebensraum aus Fischen, Pflanzen, Mikroorganismen, Schnecken und Garnelen.
Genau an diesem gemeinsamen Ausgangspunkt setzt Wasserfreund24 an. Das System wird an der zentralen Hauswasserleitung installiert und begleitet das Wasser auf seinem Weg durch den Haushalt, lange bevor es im Wassernapf, am Wasserhahn oder im Aquarium ankommt.
Das bedeutet allerdings nicht, dass bei einem Aquarium die regelmäßige Kontrolle der Wasserwerte entfällt. Gerade weil dort ein empfindliches Ökosystem entsteht, sollten Werte wie GH, KH, pH, Nitrit und Nitrat weiterhin entsprechend der gehaltenen Arten kontrolliert und eingeordnet werden.
Wasserfreund24 ist dabei weder ein Tierarzneimittel noch ein Ersatz für fachgerechte Aquarienpflege oder tierärztliche Beratung. Es steht viel mehr der Gedanke im Mittelpunkt, das Wasser bereits vor seiner Verwendung im Alltag auf physikalische Weise zu beeinflussen.
Weil nur das Beste für unsere Tiere gut genug ist
Unsere Haustiere können uns nicht sagen, welches Wasser sie am liebsten trinken. Wir können ihnen aber die Aufmerksamkeit schenken, die sie verdienen, auch bei etwas so Selbstverständlichem wie ihrem täglichen Wasser.

Wenn Sie wissen wollen ob Wasserfreund24 das richtige für Sie und Ihre tierischen Mitbewohner ist, können Sie unser System 30 Tage kostenlos in Ihrem eigenen Zuhause testen. Beobachten Sie Ihren Alltag, Ihre Tiere und deren Verhalten und finden Sie heraus, ob Wasserfreund24 einen Unterschied macht.
Vielleicht beginnt gute Fürsorge dort, wo wir bisher gar nicht so genau hingeschaut haben: im Wassernapf.



